Hier gibt es Onlineangebote zu Fernsehgottesdiensten:

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Darüber hinaus finden Sie hier auch eine Auflistung aller katholischen TV-, Radio- und Streaming-Gottesdienste in den Kar- und Ostertagen: http://fernsehennewsletter.katholisch.de/c/32737057/d55eaf852228-q7t4gr



AKTUELL           

Mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat das Bistum Trier von morgen, Samstag, 14.00 Uhr an, bis auf weiteres, mindestens aber bis Ende März, eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet. 

Darunter fallen auch Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten

https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/



Liebe Schwestern und Brüder,

 

die gegenwärtige Situation fordert uns heraus – in allen Bereichen unseres Lebens. Gewohntes und Liebgewonnenes wird unterbrochen.

Und das mitten in der Fastenzeit – einer Zeit, die ohnehin als Unterbrechung gedacht ist, damit sich der Mensch wieder auf Wesentliches besinnen kann und sich bewusst macht, dass sein Leben endlich und letztlich eine Gabe von Gott ist.

 

Für uns Christen bedeutet die Vorbereitungszeit auf Ostern ein Mehr – ein Mehr an Achtung füreinander und für sich selbst und ein Mehr an Vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint.

Und wenn uns Angst lähmt und uns die Worte fehlen, dann ist für uns Christen das GEBET, das Sprechen mit Gott, die Weise, wie wir uns von IHM getragen und gehalten wissen.

 

Dieses Gebet verspreche ich Ihnen und all Ihren Lieben gerne und bitte Sie selbst, im Gebet nicht nachzulassen.

Jeden Tag, wenn ich die Hl. Messe feiere trage ich im Herzen jede und jeden mit zum himmlischen Vater.

 

Gerne können Sie mich unter der Notfallnummer 0172 398 77 19 oder per Mail erreichen.

Und wenn jemand die Krankensalbung empfangen möchte, melde er sich bitte umgehend, denn das ist sowohl zuhause als auch in den Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen möglich.

 

Als äußeres Zeichen werden sonntags, am Gründonnerstag und Karfreitag (ausnahmsweise!) um 19.30 Uhr in Altenkessel und am Ostersonntag um 10.30 Uhr in allen Kirchen die Glocken läuten und zum Gebet um ein Ende der Corona-Pandemie zu beten und eine Kerze zu entzünden.

 

 

 

Gott, himmlischer Vater,

in dieser Fastenzeit hält die Welt inne,

weil sie hart getroffen ist vom Corona-Virus.

Viele Menschen sind infiziert, viele Menschen sind daran gestorben und viele Frauen und Männer versuchen, mit all ihrer Kraft ihnen beizustehen.

Schenke ihnen weiterhin Kraft für diesen aufopferungsvollen Dienst.

Lass die Familien, in denen sich Angehörige infiziert haben oder die um einen lieben Menschen trauern, Trost finden bei dir.

Schenke uns allen den Geist der Nächstenliebe,

dass wir aufeinander achten und uns helfend beistehen.

Beende du, guter Gott, diese Corona-Epidemie

und lass uns gerade in dieser Krisenzeit

nicht den Glauben an deine Nähe und Liebe verlieren.

Sei gepriesen, heute und in Ewigkeit. Amen.

 

 

Papst Franziskus ruft zum Gebet

 

Heute, am 25. März, am Hochfest der Verkündigung des Herrn, lädt Papst Franziskus um 12.00 Uhr ein, dass Christen in aller Welt ein Vaterunser beten.

 

Am Freitag, den 27. März, feiert Papst Franziskus einen Gottesdienst, zu dem er selber eingeladen hat mit den Worten: „Ich lade dazu ein, am kommenden Freitag um 18.00 Uhr mitzubeten, jede und jeder auf eigene Weise. Lassen wir so eine sichtbare Gebetskette entstehen, die Hoffnung vermittelt.“

Zum Abschluss des Gebetes auf dem Petersplatz wird der Papst den Segen „Urbi et Orbi“ spenden, der üblicherweise nur an Weihnachten und Ostern erteilt wird. Dieser Gottesdienst wird übertragen auf EWTN oder per Livestream www.vaticannews.va

 

 

 


Wer Zuhause den Kreuzweg beten will, kann sich hieran orientieren:


Unser Weg ist ein Kreuz

und

das Kreuz ist unser Weg

 



Einzug:           GL 770 (1. Strophe)

                       „Herr wir kommen mit Vertrauen“

 

Einleitungsgebet:

 

Herr, du bist jung und durch ungerechte Gewalt gestorben. Aber dein Tod war die Konsequenz und der Höhepunkt deines irdischen Lebens. Du hast dein Leben riskiert, damit Gott und Menschen zueinander finden. Wir danken dir für dein Leben und deinen Tod.

Jetzt wollen wir uns auf die Betrachtung deines letzten Lebensabschnittes einlassen und dich damit nachträglich begleiten. Gleich-zeitig führt uns dein Kreuzweg zur Auseinandersetzung mit dem Leiden in der Welt, das wir dir gegenüber auch zur Sprache bringen wollen.

  

I. Station       -          Todesurteil

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Die Masse schreit. Dichtgedrängt stehen sie beieinander. Männer, Frauen, Kinder. Es ist heiß. Hass und Aufregung.

Sie haben die Hände zu Fäusten geballt:

           die verdorrten Hände, denen er Leben gab,

           die aussätzigen Hände, die er geheilt hat,

           die leeren Hände, die er mit Brot gefüllt hat.

 

Sie haben sie drohend in die Höhe gestreckt:

           dem Himmel entgegen

           ihm entgegen

sich selbst entgegen,

um am Ende werden ihre Hände seine Hände an das Kreuz nageln. Das ist der neue Anfang.

Für einen Moment wird es ruhig. Man hält den Atem an. Er kommt. Aber schon nach wenigen Sekunden bricht der Sturm der Empörung los:

           hängt ihn auf, ans Kreuz mit ihm.

 

Warum hast du uns hingehalten? Warum hast du nicht mitgemacht? So fragen verbittert die Radikalen.

Warum hast du unsere Gemütlichkeit zur Hölle gemacht? So schreien verärgert die Spießer.

Warum hast du unsere göttliche Ordnung gestört? Warum hast du unseren Stand und unsere Privilegien in den Dreck gezogen? So zischen leise die Pharisäer.

 

Auf der Tribüne der Welt sitzt der bevollmächtigte römische Regierungsbeamte Pilatus. Er verhöhnt ihren rituellen Glauben zum Unglauben. Theatralisch wäscht er seine Hände im klaren Wasser. Pilatus gibt den Mann, der vor ihm steht, auf. Er ist zwar von seiner Schuldlosigkeit überzeugt, doch warum sich die Finger mit diesem „heißen Eisen“ verbrennen.

 

Mitten in diesem Chaos stehst du, Herr. Du schweigst. Wir ärgern uns darüber. Gehörst du mit zum Chaos?

Ihr werdet sein wie Gott. Ist die Stunde gekommen, in der sich diese Versprechungen erfüllen?

Was brauchen wir noch Beweise. Jeder kann es sehen: Das Geschöpf hat sich einen Thron gebaut, um über den Schöpfer zu Gericht zu sitzen:

           Der Hochmut richtet die Demut,

           die Anmaßung das Maß,

           die Ungnade die Gnade,

           der Hass die Liebe.

 Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, du schweigst. Kein Wort kommt über deine trockenen Lippen. Was ist los?

 

Christus spricht: Warum zweifelst du? Ich liebe dich,

           deshalb schweige ich,

           deshalb handele ich,

           deshalb will ich dich befreien.

 

Das Todesurteil über das Leben bringt euch die Erlösung. Der Hass, der die Liebe verurteilt, gibt sich selbst auf. Was soll ich da noch reden.

Der Mensch spricht: Christus schweige. Es ist gut, was du tust. Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

 

II. Station      -          Kreuz

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Der Stamm des Kreuzes steht schon auf dem Berg Golgota. fest in die Erde gerammt.

           In die Erde, die er liebt,

           in die er rein stirbt

           zum Leben.

 

Er wird den rauen, klotzigen Querbalken hoch zum Berg tragen. Der Querbalken ist voller Splitter. Zusammen mit dem Schweiß verur-sacht das starke Schmerzen. Aber der Querbalken muss sein, weil der Herr selbst quer ist.

           Quer zu unserer Art und Weise zu leben.

           Er kommt auf unsere Ebene,

           auf unsere Augenhöhe.

 

Die Schreie und Flüche verklingen. Sie schicken ihn die Treppe hinunter. Vor seiner Residenz sitzt Pilatus und starrt vor sich hin. Alles verläuft planmäßig. Er bückt sich. Man legt ihm den Balken auf die Schultern. Die Masse kreischt vor Freude. Ein Drama beginnt. Man versucht, mit ihm zu spielen, ihn zu quälen, ihn zu ermorden. Gestern noch jugendlich stark, wie geschaffen für die Last. Heute zerschlage, blutig, müde, schwach und doch stark,

           denn dein Herz ist ungebrochen

           dein Ziel ist klar

           deine Liebe ist grenzenlos.

           Du verzeihst allen, auch denen,

           die dich gefoltert haben,

           die dich geschlagen haben,

           die dich verspottet haben,

die dich bespuckt haben

           und dich mit Dornen gekrönt haben.

 

Kurze Stille

Der Mensch spricht:

Christus, wie groß bist du, dass du dich so klein gemacht hast! Hier kommen wir nicht mehr mit. In deiner Liebe findet unser Verstand seine Grenze Es ist unbegreiflich. Wir bitten dich, lass uns deine Liebe annehmen, damit wir auf deine Gabe mit Hingabe reagieren.

Amen,.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

III. Station     -          Fall

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Er fällt. Langsam sinkt er zu Boden. Ein stechender Schmerz durchzuckt die Oberschenkel. Mit einer Hand hält er den Balken, der schwer auf seinen Schultern liegt. Mit der anderen Hand stützt er sich auf die Erde. Es sah aus, als hätte er die Erde liebevoll gestreichelt, die Erde, die noch unter seiner Schöpfungstat zittert.

 

Neugierig umringt die Masse den Gefallenen. Sie wollen sein schmerzverzerrtes Gesicht sehen und spucken vor ihm aus.

           Schon am Ende?

           Hilf dir selbst,

           leiste dir ein Wunder.

 

 

Christus bleibt ruhig für kurze Zeit Liegen. Er sammelt Kraft.

           Vater, gib mir Kraft,

           hilf mir kämpfen,

           hilf mir siegen.

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, alle Menschen dürfen ihre Schuld auf dich werfen. Unter dieser Last brichst du zusammen.

           Weil du im Staub liegst, dürfen wir stehen.

           Weil du uns liebst, werden wir nicht ausgelöscht.

           Weil du für uns stirbst, dürfen wir leben.

 

Dein Fall wird als „Fall Christus“ in die Geschichte eingehen. Die Menschen werden diesen Fall als Schauprozess bezeichnen und seinen Ausgang einen interessanten Justizmord nennen. Ist das alles? Nein.

 

Dein Tod macht uns die Finsternis zum Licht, die Sklaverei zur Freiheit, die Zeit zur Ewigkeit. Dafür danken wir dir.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

IV. Station     -          Mutter

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Sie steht am Weg und sieht, wie er um jeden Schritt kämpft. Sie sieht sein schweißüberströmtes Gesicht im Staub und geronnenes Blut klebt. Seine Augen sind entzündet. Als er für einen Moment stehen bleibt und sie anschaut, kommen ihr die Tränen. Es zuckt um ihren Mund. Sie bebt am ganzen Körper. Einen Augenblick lang glaubt sie, noch einmal die beglückende Last in ihrem Schoß und den warmen Atem des Kindes an ihrer Brust zu verspüren. Dann hat sie sich gefasst. Sie weiß:

           Er geht seinen Weg bis zum Ziel,

           er will jetzt allein sein,

           er braucht mich nicht,

aber er soll wissen, dass ich da bin,

dass ich mitleide,

denn er ist mein Sohn,

mein Herr, mein Gott.

 

Kurze Stille

           

Der Mensch spricht:

Christus, sieh deine Mutter. Sie steht und leidet. Du hast ihr die große Gnade geschenkt, im Leid stehenzubleiben und sich nicht mutlos fallzulassen.

Wir bitten dich für alle Mütter der Welt – schenke ihnen Mut und Zuversicht, das neue Leben anzunehmen. Bewahre sie vor der Versuchung, wehrloses Leben töten zu lassen.

Stärke die verzweifelten Mütter der kranken und verkrüppelten Kinder.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

  

V. Station      -          Hilfe

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Es ist so weit. Er wankt. Ein Schwächeanfall schüttelt ihn. Der Schweiß rinnt über den zerschlagenen Rücken und verursacht einen brennenden Schmerz. Der Kopf dröhnt. Die Masse taumelt. Endlich eine Sensation.

 

Als einige Fremdenlegionäre einen geeigneten Mann suchen, der ihm helfen soll, weicht die Masse scheu zurück. Und doch finden sie einen – Simon kam ahnungslos vom Feld. Er hörte das Geschrei schon von weitem. Als er die Massen erreicht, kommen zwei Legionäre grinsend auf ihn zu. Der eine deutet mit dem Daumen über die Schulter: „Du wirst dem da etwas helfen, sonst klappt er zusammen,“

 

De Simon schießt das Blut in den Kopf. Er schämt sich. Diese schmutzigen Soldjäger versuchen an seiner Ehre zu rütteln. Er protestiert: „Ich habe nichts mit dem Verbrecher zu tun. Lasst mich in Ruhe!“

 

Und du, Christus? Du hast alles gehört. Alles gesehen. Du schaust den Helfer dankbar an. Dieser errötet wieder, diesmal aber, weil er dich „Verbrecher“ genannt hat.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, wir bitten dich für alle, die wie Simon dir nachfolgen, in deine Fußstapfen treten und dir das schwere Kreuz tragen helfen. Mache die Guten stark.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

  

VI. Station     -          Bekenntnis

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Er schwitzt, Es bilden sich kleine Schweißperlen, die dann am ganzen Körper herunterlaufen wie das Wasser auf den beschlagenen Scheiben unserer Fenster. Er schwitzt und doch ist es kalt,

           denn die Herzen der Menschen sind kalt,

           die Blicke,

           das Lachen,

           und ihre Gehirne sind wie eingefroren.

 

Aber da ist jemand, der anders ist, Veronika. Sie drängt sich ent-schlossen durch die Masse und geht zu ihm. Mit einem Schweißtuch trocknet sie sein Gesicht. Sie zittert nicht. Sie ist dabei ganz ruhig, als wäre niemand außer ihm und ihr hier. Anfangs wollten die Pharisäer gegen diese „Frechheit“ einschreiten. Schließlich haben sie es sich anders überlegt. Wie kleine Theaterdirektoren freuen sie sich über die Szene, auch wenn sie nicht vorgesehen war.

 

Kurze Stille

Der Mensch spricht:

Christus, und die anderen? Wo sind deine Freunde? Sie stehen unter der Masse. Ihr Herz schlägt für dich. Aber die Tapferkeit einer Veronika fehlt ihnen noch. Dabei drohte der eine mit dem Schwert. Du hast ihn zurechtgewiesen und heute beschämst du deine Apostel durch eine Frau, denn keiner von ihnen bekannte sich zu dir:

           Sie wollen unbekannt bleiben.

           Sie haben Angst,

           vor der Masse,

           vor dem Spott.

           Vor dem Kreuz.

Christus, wir bitten dich. Gib uns Kraft, dich in unserer Zeit zu bekennen,

durch unsere Leben,

           durch unser Leiden,

           durch unser Sterben. Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

VII. Station    -          Zweiter Fall

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Er fällt wieder. Zuerst ist es nur ein stechender Schmerz im Rücken. Dann aber erzittert der ganze Körper unter aufrei-benden Schmerzen, als hätte man die Kontakte einer elektrischen Leitung an seinen Körper gelegt.

 

Simon will helfen. Der Gefallene schaut ihn an. Obwohl seine Lippen verschlossen bleiben, glaubt Simon, ihn sprechen zuhören; Es ist nicht allein die Last des Holzes, die mich niederdrückt, Es ist mehr. Es ist die Schuld der Menschen, es ist deine Schuld, die mich in den Staub wirft,

           die mich würgt und quält,

           die mein Blut fließen lässt.

 

Langsam richtet er sich auf und wankt weiter. Die Pharisäer sind zufrieden. Es ist ihnen gelungen, die Masse auf ihn zu hetzen. Es war nicht leicht. Er war der Größte. Aber jetzt glauben sie, ihm die Maske heruntergerissen zu haben;

           Seht den Wundertäter.

           Er ist ein Kurpfuscher.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, die Menschen sind von dir enttäuscht. Sie fühlen sich betrogen. Was haben sie erwartet? Sie sahen in dir den „Politiker der Stärke“, der die Besatzungsmacht aus dem Land jagt. Den Schöpfer des Wirtschaftswunders, der Not und Elend zu einem schlechten Traum macht. Den Wunderdoktor, der jede Krankheit zu einem interessanten Erlebnis werden lässt.

 

Christus, sie haben sich getäuscht. Sie haben dich verkannt. Wärst du als Wirtschaftswunderkönig gekommen, der eine profitable Weinernte prophezeit, dann hätten wir dir zugejubelt. Weil du ihnen aber mehr schenken willst, weil du durch dein Sterben und Aufer-stehen die Überfülle des Lebens und des Glücks für sie werden willst, glauben sie nicht.

Christus, heile uns von dieser wahnsinnigen Krankheit. Lass uns erkennen, dass im Tod alles zunächst vorbei ist, Die Finger, die krankhast das Geld umfasst hielten, werden reglos und kalt, Bald bleiben von uns nur einige Gramm Asche übrig;

           Soll das unsere Zukunft sein?

           Nein.

 

Du hast uns versprochen: „Ich bin das Leben,“ Das glauben wir dir.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

 

Lied:   GL 774 (1.+ 2. Strophe)

                       „Heb dein Aug und dein Gemüte“

 

 

VIII. Station   -          Tränen

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Am Weg stehen Frauen. Als sie ihn sehen, fangen sie an zu weinen. Sie haben ihre Kinder mitgebracht, die sie in den Armen halten und an die Brust drücken.

           Er hat die Kinder geliebt,

           er hat die Kinder gesegnet,

           auch die Erwachsenen, die wie Kinder lieben.

 

Die älteren Kinder schmiegen sich ängstlich an ihre Mütter. Sie schauen neugierig zu ihnen auf. Sie sehen, wie die Mutter weint.

 

Da weinen sie auch. Dann öffnet er den Mund. Die Zunge brennt. Die Zersprungenen Lippen schmerzen und jedes Wort, das er spricht, ist eine Qual:

           Weint nicht über mich.

           Ich gehe den Weg, der eure Tränen trocknen wird.

           Weint über euch und eure Kinder:

           Sie werden so leben, als wäre ich nicht gestorben.

 

Er schleppt sich weiter. Seine Blicke gleiten über den Weg, der in der Sonne flimmert.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Frauen und Tränen – das ist nicht der verlogene Titel einer Kintoppshow, sondern es ist wirklich geschehen. Aber ebenso wahr ist, dass wir das Weinen verlernt haben. Wir weinen,

           wenn die Eltern beerdigt werden.

           Wenn ein Freund gestorben ist.

 

Nichts gegen echte Trauer: Sie ist gut, wenn sie nicht zur Hoffnungslosigkeit entartet. Aber warum weinen wir nicht über unsere Schuld? Es müssen keine Tränen Fließen. Nur eins ist nötig:
           Von ganzem Herzen bereuen.

 

Christus, du kennst die Menschen. Sie weinten, als der Kaiser starb. Sie weinen, wenn ein Filmstar verunglückt. Doch sie werden nicht innerlich aufgewühlt bei dem Gedanken, dass sie dich quälen,

           durch den Rassenhass,

           durch soziale Ungerechtigkeit,

durch den Rufmord,

           durch Ausbeutung und Unterdrückung der Armen.

 

Christus, lehre uns weinen.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

A:       Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

  

IX. Station     -          Dritter Fall

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Er liegt am Boden. Der aufgewirbelte Staub legt sich wie eine dunkle Wolke auf den hingestreckten Körper. Es sieht aus, als wollten ihn die Staubwolken lebendig begraben.

 

Er steht auf. Mühsam schleppt er sich vorwärts. Vor den Augen wird es dunkel und grelle Blitze scheinen durch die Dunkelheit zu zucken.

           Er hört nicht die Flüche,

           er hört nicht den Spott:

           „Aller guten Dinge sind drei.“

Er konzentriert seine Kräfte auf das Ziel:

           Vater, gib mit Kraft,

           damit sie frei werden,

damit sie froh werden.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, du bist zum dritten Mal gefallen. „Aller guten Dinge sind drei.“Wenn die Spötter wüssten, wie wirklich das im Grunde ist. Die Masse sieht mit Genugtuung auf dich herab:

           Er ist nicht anders als wir:

           Auch er ist Staub

           Und kommt zum Staub zurück.

 

Man sieht dich vorwurfsvoll an: Du weißt doch, dass wir nicht an das Fallen erinnert werden wollen.

Christus, so sind wir Menschen. Wir haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Wir haben nicht begriffen, dass das hochmütige Stehen vor dir unser Fall ist. Deshalb fallen wir immer wieder in die Schuld, Wir machen uns selbst hinfällig. Vielleicht ahnen wir jetzt, warum du gefallen bist.

 

In deinem schuldlosen Fall verdemütigt sich die gefallene Menschheit. Darum ist dein Fallen der Weg zum Aufstehen. Lass uns dir durch unser Leben dafür danken.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

 

X. Station      -          Nackt

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Die Söldner grinsen. Sie entkleiden ihn. Während er den Blicken der Masse preisgegeben ist, würfeln sie hitzig un sein schönes Gewand. Die Blicke der Masse gleiten über den nackten Körper, der in Schweiß, Blut und Staub gebadet ist. Er war einmal schön. Jetzt aber ist er übersät von dunkelroten Striemen, von denen einige geplatzt sind.

           Er schaut auf die Erde.

 

Sein Herz krampft sich vor Schmerz zusammen, denn die Blicke, die über seinen Körper tasten, sind wie spitze Nadeln, die sich in den Körper bohren.

           Der heilige Tempel ist geschändet.

 

Die Masse will mehr. Sie will, dass der Tempel einstürzt.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, die Schamlosigkeit ist nicht ausgestorben. Die Nachfahren derer, die dir das Gewand vom Leib gerissen haben leben. Sie sind auch heute nicht arbeitslos. Man stellt sich bloß. Man veräußert sich, weil eigentlich nichts drin ist. Anstelle der Liebe Porno, Eine schnelle Sache ohne Herz, Die Nachfahren machen große Gewinne.

Mit Sexfilmen und Pornographie. Das rechnet sich. Das bringt Geld in die Kassen. Und was Geld bringt, ist gut.

Christus, lass uns nicht unbarmherzige Richter sein gegenüber den Menschen, die eine schöne Liebe nicht kennen. Von dir haben wir gelernt, dass gefaltete Hände mehr helfen als erhobene Zeigefinger.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

XI. Station     -          Nägel

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Es ist still geworden. Er liegt mit dem wunden Rücken auf dem Holzkreuz und hat die Arme ausgebreitet, als wolle er die ganze Welt umarmen.

 

In die Stille hinein dröhnt dumpfes Klopfen. Er wird ans Kreuz genagelt. Das Klopfen ist furchtbar. Es geht einigen an die Nerven. Sie schließen die Augen, als das Blut unter den ersten Schlägen aufspritzt. Die Henker verstehen ihr Handwerk. Routiniert knien sie sich auf seine Arme und Beine und schlagen Nägel durch Hand- und Fußwurzelknochen. Es kam selten vor, dass die Nägel abrutschten. Nachdem das Fleischgewebe zerfetzt und das erste spritzende Blut ausgeflossen ist, wird die Arbeit leichter. Bald splittern die Knochen. Die Nägel dringen in das leblose Holz. Die Menschen atmen auf.

           Da liegt er.

           Wir sind ihn los.

 

Kurze Stille

Der Mensch spricht:

Christus, die Henker haben dich ans Kreuz geschlagen. Waren sie es allein? Nein. Wir sind dabei.

 

Mit unserer Gleichgültigkeit,

           mit unserem Egoismus,

           mit unserer Lieblosigkeit.

 

Aber da sind noch andere. Auch sie haben das dumpfe Klopfen gehört. Doch sie verlieren nicht die Nerven und schließen nicht die Augen. Für sie war das dumpfe Klopfen zu allen Zeiten ein Klopf-zeichen an ihr Herz.

Christus, es sind deine Heiligen. Sende heilige Menschen in die Not und das Elend der Welt:

           Zu den lebenslänglich Inhaftierten,

           zu den vielen Aidskranken,

           zu den Kulis und Bodenschläfern,   

           zu den Behinderten und Armen.

 

Komm, Christus. Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

XII. Station    -          Tod

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Er hängt. Sie haben es geschafft. Die Masse hat sich zerstreut. Nur die Pharisäer sind noch da. Ungeduldig warten sie auf seinen Tod. Erst dann ist ihre Mission beendet. Aber schon jetzt glänzt der Triumph in ihren Augen, wenn sie zu ihm aufschauen.

 

Da hängt er, der König der Betrüger,

           der Zöllner,

           der Proleten,

           der Nutten,

           der Aussätzigen.

Dumme Fischer, die ihren Verstand im See Genezareth ersäuft haben, bildeten seine Gefolgschaft.

           Seht den König der Unterwelt,

           flankiert von zwei Verbrechern,

           damit er seine Unterwelt nicht vermisst.

 

Christus leidet still. Sein Körper brennt unter einem einzigen großen Schmerz, als hätten sie heißes Wasser über ihn gegossen. Die Kehle ist ausgetrocknet.

           Ich habe Durst.

 

Die Stunde ist endlich gekommen. Es ist ein lauter Schrei. In ihm explodiert der Schmerz zum Jubelschrei:

           Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist.

 

Der Blutkreislauf kommt zum Stillstand. Die Pharisäer stellen fest: Tot.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, die Brücke ist geschlagen. Du hast uns gerettet. Das Satanische ist jetzt besiegbar. Wir danken dir dafür und bitten dich: Gib uns Kraft, deinen Weg zu gehen. Es ist ein schwerer Weg. Aber du gehst mit uns. Wir brauchen nicht zu verzweifeln, wenn unser Weg zum Kreuzweg wird. Kreuzweg ist ja Ausweg, aus dem Alltag der Zeit zum Sonntag der Ewigkeit.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

  

XIII. Station   -          Tod

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Sie halten der Mutter den toten Sohn hin. Stumm umarmt sie den leblosen Körper und gibt ihn wieder frei.

           Das Leben ist tot,

           das Licht ist erloschen.

 

Ein Schmerz durchzuckt ihr Herz. Für Sekunden hat sie nur einen Wunsch; Ihn wieder haben, Danach schaut sie auf das Kreuz.

           Er ist für das Leben gestorben,

           für alle, für mich.

           Ich habe zur Krippe ja gesagt.

           Ich nehme auch das Kreuz an.

           Mein Sohn, ich danke dir für deinen Tod.

 

Auf Golgota ragt das Kreuz in den Abendhimmel. Es ist Geschichte geworden und wird immer Zukunft bleiben – ein Zeichen des Sieges. Im Kreuz sind die Widersprüche aufgehoben zwischen

           Tod und Leben,

           Zeit und Ewigkeit,

           Geist und Materie.

 

Und nur von dem, der an diesen gekreuzten Baumstämmen verblutet ist, geht das Heil aus. Deshalb darf das Kreuz kein Beruhigungsmittel sein, sondern stets Aufgabe.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, für viele ist dein Kreuz etwas anderes. Es ist eine Bankrotterklärung. Eine Katastrophe.

           Für die Juden ein Skandal.

           Für die Heiden ein Irrsinn.

Darum bitte wir dich; Sende Frauen und Männer in die Krisenzentren unserer Zeit.

           In die Krankenhäuser,

           in die Altenheime,

           in die Drogenberatungen,

           in die Haftanstalten.

 

Christus, sende uns. Amen.

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

 

XIV. Station  -          Grab

 

V:       Wir beten dich, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A:       Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V:       Sie haben ihn ins Grab gelegt und mit ihm die Hoffnung

seiner Apostel. Für sie ist das Leben inhaltlos geworden,

           leer, sinnlos,

           ausweglos.

 

Sie geben auf. Ihre Freude ist zerbrochen. Traurigkeit hat sie überfallen.

           Wir haben mit ihm das Leben gehabt.

           Warum also nicht auch das Grab?

 

Haben etwa diejenigen recht, die ihn als „Spinner“ verschrien haben? Sie können sich freuen. Der Ruhestörer sagt kein Wort mehr. Es ist ihnen gelungen: In der Glut des Hasses haben sie das Schwert eingeschmolzen, um aus dem flüssigen Metall stabile Armlehnen für ihre Ruhesessel zu gießen.

 

Kurze Stille

 

Der Mensch spricht:

Christus, die Menschen täuschen sich wieder. Du wirst auferstehen. In der blutigen Abendröte des Karfreitags leuchtet schon die Morgenröte des Ostertages. Wie unfassbar ist deine Liebe. Die große Sehnsucht der Menschen nach dem ewigen Glück ist jetzt greifbar nahe. Im Happy-End der Filme, der Märchen, der Romane schreit der Mensch nach Glück. Woher kommt diese Sehnsucht? Wir erleben in Wirklichkeit den Tod. Das ist unser Ende. Aber in uns steckt etwas, das sich sehnt über den Tod hinaus, zu einem neuen Anfang in Glück und ewiger Freude.

 

Es hat keinen Sinn, Durst zu haben, wenn es nichts zu trinken gibt.

Christus, du wirst letzten Endes unseren Durst stillen. Du selbst bist die Quelle des lebendigen Wassers. Gib uns Kraft, auf die Auferstehung hin zu leben.

Amen.

 

A:       Großer Gott, wir loben dich.

           Herr, wir preisen deine Liebe.

 

Heilige Mutter drück die Wunden, die dein Sohn für mich empfunden, tief in meine Seele ein.

 

 

Schlussgebet:

 

Herr, wir danken dir für dein Leiden und Sterben. Für uns und um Gottes willen hast du gelebt, gelitten und bist du gestorben, Rühre uns an, dass wir uns auch für dich und das Heil der Welt einsetzen. Lass uns mit die leben, sterben und auferstehen.

 

Sei gelobt und gepriesen mit dem Vater und dem Heiligen Geist in Ewigkeit.

 

A:       Amen

 

 

Lied:   GL 773 „Der am Kreuz ist meine Liebe“

 

 

 

 


ANGEBOTE FÜR DIE KARWOCHE UND OSTERN


Liebe Schwestern und Brüder,

allen ist durch die Medien bekannt, dass unser Bistum Trier sich den Maßnahmen der Bundesregierung angeschlossen hat, um die Corona-Pandemie zu verlangsamen. Davon berührt ist vor allem auch das Herzstück unseres christlichen Glaubens, die Karwoche und das Osterfest, an dem wir das Leiden, Sterben, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi feiern.

Da natürlicherweise unsere Kirchen geschlossen sind, haben wir als Seelsorgeteam überlegt, welche offenen Angebote es geben kann, damit die Kirche als Raum für das persönliche Gebet und der Kontakt zu uns erfahren werden kann. Folgende Kirchen sind an den aufgeführten Tagen für Sie geöffnet:

 

PALMSONNTAG, 05. April

10.00 – 12.00 Uhr (St. Johannes Baptista Altenkessel, St. Michael Gersweiler, St. Bartholomäus Klarenthal, St. Elisabeth Rockershausen, Herz Mariä Ottenhausen)

Es besteht die Möglichkeit, sich gesegnete Palmzweige mit nach Hause zu nehmen.

 

MONTAG – MITTWOCH IN DER KARWOCHE, 06. – 08. April

(nur in St. Johannes Baptista Altenkessel)

17.00 – 20.00 Uhr

Es besteht die Möglichkeit, sich an einzelnen Stationen mit biblischen Figuren der Passionserzählung auseinanderzusetzen. 

 

GRÜNDONNERSTAG, 09. April

17.00 – 19.00 Uhr (St. Johannes Baptista Altenkessel, St. Bartholomäus Klarenthal, Herz Mariä Ottenhausen)

Es besteht die Möglichkeit, bei ausgesetztem Allerheiligsten, mit Jesus zu wachen und zu beten.

 

KARFREITAG, 10. April

10.00 – 12.00 Uhr (St. Johannes Baptista Altenkessel, St. Bartholomäus Klarenthal, Herz Mariä Ottenhausen)

Es besteht die Möglichkeit, das Kreuz zu verehren und davor zu beten.

 

OSTERSONNTAG, 12. April

10.00 – 12.00 Uhr (St. Johannes Baptista Altenkessel, St. Michael Gersweiler, St. Bartholomäus Klarenthal, St. Elisabeth Rockershausen, Herz Mariä Ottenhausen)

Es besteht die Möglichkeit, das Osterlicht mit nach Hause zu nehmen.

 

Die Eucharistie bzw. Liturgie werde ich stellvertretend für Sie und besonders auch für unsere Kranken feiern.

 

Wir laden Sie herzlich ein, dass wir – wenn auch nicht sichtbar – zusammenkommen können, uns im Gebet vereinen und so erfahren, dass wir als Glaubende immer eine Gemeinschaft bilden und einander Stütze und Halt sind.

 






 

Firmung 2020

Die nächste Firmung in unseren Pfarreien wird am Sonntag, 13. Dezember 2020 sein. 

Information  bei Diakon Rauguth, Tel. 06898-8508618 oder im Pfarrbüro Altenkessel: 06898-850860.

Bitte beachten Sie hierzu den neuen Menüpunkt "Firmung 2020" auf der linken Seite. 



Neues Konzept Erstkommunion ab 2020

Bitte beachten Sie hierzu den gesonderten Menüpunkt auf der linken Seite "Kommunion 2020". Vielen Dank.