Herzlich willkommen in unserer Pfarreiengemeinschaft!
PG St. Nikolaus Altenkessel - St. Barbara Klarenthal

Was tun, wenn...

...Sie Ihr Kind taufen lassen möchten?

Wir freuen uns sehr, wenn Eltern sich entscheiden, ihr Kind in der Katholischen Kirche taufen zu lassen. Mit Pfarrer Meiser, Diakon Rauguth und Diakon Dahlke stehen drei Seelsorger zur Verfügung, dieses Sakrament zu spenden. Möglich sind Taufen während der Hl. Messe, in Ausnahmen auch vor oder nach der Hl. Messe und am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr. Bei mehreren Anmeldungen zum gleichen Termin wird der Taufort von dem bestimmt, der sich zuerst angemeldet hat.

Die Anmeldung zur Taufe erfolgt im jeweiligen PfarrbüroBitte bringen Sie hierzu die Geburtsurkunde für religiöse Zwecke Ihres Kindes mit und, sofern vorhanden, auch das Stammbuch der Familie. Paten, die nicht in unserer Pfarrei wohnen, benötigen einen Patenschein, den Sie bei ihrem Wohnsitzpfarramt erhalten. Eltern, die ihr Kind in unserer Pfarrei taufen lassen wollen und nicht in unserer Pfarrei wohnen, benötigen einen Entlassschein ihres Wohnsitzpfarramtes.

Weitere nützliche Informationen finden Sie hier auf katholisch.de oder im rechts abgebildeten Video.


...Sie heiraten möchten?

Das Sakrament der Trauung spenden sich Mann und Frau gegenseitig. Der Priester oder Diakon assistiert bei der Eheschließung und bestätigt den Bund, den beide geschlossen haben.

Bitte melden Sie sich frühzeitig in unseren Pfarrbüros, damit geklärt werden kann, ob die gewünschte Kirche zur Verfügung steht und ob Pfarrer Meiser oder Diakon Rauguth am Wunschtermin zur Verfügung stehen. Zur Anmeldung benötigen  beide Partner einen aktuellen Taufschein (erhältlich in ihrem Taufpfarramt).

Wissenswertes zur Eheschließung finden Sie hier auf katholisch.de oder im rechts abgebildeten Video.


...Sie oder ein Angehöriger den Gottesdienst nicht mehr besuchen kann?

Die monatliche Hauskommunion ist vor allem für jene Menschen wichtig, die den Weg in unsere Kirchen nicht mehr schaffen. Gemeinsam werden die hauptamtlichen Seelsorger und Ehrenamtliche helfen, Jesus nach Hause zu bringen und die alten und kranken Menschen zu besuchen.

Wer besucht werden möchte, kann sich telefonisch im Pfarrbüro melden.


...Sie die Krankensalbung wünschen?

Das Sakrament der Krankensalbung ist ein Sakrament, das wir im Laufe unseres Lebens mehrfach empfangen können. Es ist bestimmt für die Lebenden, es soll die Kranken aufrichten und Heilung schenken an Leib und Seele. Bitte scheuen Sie also nicht, dieses Sakrament zu erbitten. Zweimal im Jahr wird es künftig auch in der Kirche die Gelegenheit geben, es zu empfangen.

Informationen zur Bedeutung der Krankensalbung finden Sie hier auf katholisch.de oder im rechts abgebildeten Video.


...Ihr Kind zur Erstkommunion gehen soll?

Alles Wissenswerte zur Kommunion finden Sie hier.

Die entsprechende Rubrik von katholisch.de finden sie hier, rechts sehen sie ein kurzes Erklärvideo zum Thema.


...Ihr Kind gefirmt werden soll?

Um das Sakrament der Firmung empfangen zu können, müssen Jugendliche über die erforderliche charakterliche Reife und religiöse Mündigkeit verfügen. Gefirmt werden deshalb Jugendliche, die zum Zeitpunkt der Firmung, mindestens im 8. Schuljahr oder älter sind.

Alle aktuellen Informationen zur Firmung in unserer Pfarreiengemeinschaft finden Sie hier.

Einen interessanten Bericht über die Bedeutung der Firmung und die Firmvorbereitung finden Sie hier auf katholisch.de, rechts können Sie sich ein Kurzvideo zur Firmung ansehen.


...Sie einen Trauerfall zu beklagen haben?

Lesen Sie dazu den Beitrag von Herrn Pastor Meiser im Pfarrbrief 4/2022:

Liebe Schwestern und Brüder,

dass der Tod zum Leben gehört, wissen wir eigentlich und doch ist er, wenn er sich in der nächsten Familie ereignet, ein Moment, an dem die Zeit still zu stehen scheint. Manche haben sich schon zu Lebzeiten Gedanken über dieses Thema gemacht und einiges geregelt, doch in vielen Fällen stellt sich eine gewisse Ratlosigkeit ein, wünscht man sich doch für den liebsten Menschen eine würdevolle Feier der Verabschiedung. Daher ist mein Rat, dass man sich vorher, wenn auch nicht einfach, über die Thematik unterhält bzw. etwas schriftlich festhält, damit es im Todesfall für die Hinterbliebenen einfacher ist, die Beerdigung zu organisieren.

Die Kirche hat von ihren Anfängen an dem Tod, der Beerdigung und der Trauerbegleitung eine hohe Bedeutung beigemessen, denn sie verkündet ja den Glauben und die Hoffnung, dass durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi unser menschlicher Tod verwandelt worden ist und einmündet in die Lebensfülle des dreifaltigen Gottes.

Bei meinen Kondolenzbesuchen erlebe ich öfter, dass die Angehörigen nicht genügend darüber informiert sind, was die Pfarrgemeinde anbietet und welche Möglichkeiten es gibt. Sicher hat sich die Bestattungskultur in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt, dennoch sollte sich die Würde und die Pietät angesichts des Todes und der Beisetzung nicht ändern. Ich bin der Überzeugung, dass eine Gesellschaft, die die Toten vergisst bzw. keine angemessene Verabschiedungsform mehr hat, eine Gesellschaft ist, die selbst sterbend ist.

Daher möchte ich diese Zeilen nutzen, um zu benennen, welchen Dienst wir anbieten.

  • Es ist möglich ein Sterbeamt (Hl. Messe für den Verstorbenen) in der Kirche zu feiern (Stolgebühr 20 €, enthalten sind Sterbeamt, 4-Wochenamt und 1. Jahrgedächtnis). Dort kann auch der Sarg bzw. die Urne aufgestellt werden (durch den zeitlichen Mehraufwand für unsere Küsterinnen entstehen 50 € Sonderkosten). Wenn sich der Sarg bzw. die Urne in der Kirche befindet und die Verabschiedung auf das Sterbeamt folgt, trifft man sich anschließend vor der Trauerhalle oder situativ auch direkt am Grab.
  • Eine weitere Möglichkeit ist eine Trauerfeier (Wortgottesdienst mit Ansprache), die sowohl in der Kirche als auch in der Friedhofshalle stattfinden kann.
  • Schließlich kann man sich auch direkt am Grab treffen, um den Verstorbenen, die Verstorbene beizusetzen.

Zum christlichen Beerdigungsritual gehört auch der Verweis auf das Kreuz Jesu, das bei den meisten Beerdigungen überhaupt nicht mehr vorhanden ist. Vielleicht ist dies nochmals bei der Planung zu bedenken.

Der letzte Weg ist vor allem für die Angehörigen ein schwerer Weg, daher sollte er in Stille gegangen werden, um die Würde und Pietät gegenüber dem Verstorbenen auszudrücken.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an unsere Pfarrbüros oder auch direkt an mich wenden. Ich würde mir wünschen, dass wir die Themen Tod, Trauer und Beerdigung nicht tabuisieren, sondern sie integrieren, damit wir eine würdige „Beerdigungskultur“ in unseren Stadtteilen schaffen.

Pastor Lars Meiser

Einen Artikel von katholisch.de zum Ablauf einer katholischen Beerdigung finden Sie hier.