Liebe Eltern der Kommunionkinder 2020,

wie bereits am Elternabend bekannt gegeben, finden Sie auf dieser eigens eingerichteten Seite alle wichtigen Informationen zur nächsten Kommunion im Jahr 2020.


Unten finden Sie die Anmeldeformulare und auch die gesamte Terminübersicht für die Vorbereitungszeit zum Download im pdf-Format.


Bitte beachten Sie das neue Elternschreiben (siehe Text unten) und die verlängerte Anmeldefrist.


Sollten Sie keinen Drucker besitzen, besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Formulare in den Pfarrbüros abzuholen.

 

Kommunion 2020
NEUE Termine

Bitte beachten Sie, dass die Seiten 1+2 (Termine der Glaubenstreffen (1) und (2))jeweils die Termine der Eltern sind und die S. 3 (Termine für die Treffen der Familien), dann jeweils GEMEINSAME Termine für Eltern UND Kinder sind.

Download Anmeldeformular
Erstkommunion 2020

 

 


  Beginn der Erstkommunionvorbereitung


Am 21.09.2019 hat die Vorbereitung auf die Erstkommunion 2020 für unsere Pfarreiengemeinschaft begonnen, zu der sich 16 Familien angemeldet haben. Ein Familientag bildete den Auftakt. Das Besondere an dem neuen Kommunionkonzept ist, dass sich die gesamte Familie, Eltern und Kinder, gemeinsam auf die Erste Heilige Kommunion vorbereiten. Während einer kurzen Zeit des Ankommens bestand bei einer Tasse Kakao, Kaffee oder Tee bereits die Möglichkeit, sich kennen zu lernen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Familientag danach draußen von allen gemeinsam mit einer Gebetszeit eröffnet werden, während der auch die Gruppenkerze, die die Glaubenstreffen und damit die Erstkommunionvorbereitung begleiten wird, entzündet wurde. Anschließend wurde das Kennenlernen in einigen Spielen fortgesetzt, sodass nun jeder Lieblingsessen, Lieblingsfarbe und Lieblingsschulfach kennt.

Anschließend beschäftigten sich die Kinder und die Eltern mit der Emmausgeschichte. Aufgrund des schönen Wetters konnten die Kinder die Erzählung draußen hören und sich an verschiedenen Stationen sehr anschaulich und kindgerecht damit auseinandersetzen.

Die Eltern betrachteten im Pfarrheim die Emmauserzählung. Dabei ging es zuerst darum, die Erzählung mit dem (eigenen) Lebensweg zu verbinden. Jeder hat schon ähnliche Situationen oder Gefühle wie die beiden Jünger erlebt, die nach dem Tod Jesu nach Emmaus unterwegs waren. Jeder kennt Trauer, Abschied, Enttäuschung, Einsamkeit. Jeder weiß, wie sehr wir auf Trost oder die Begegnung mit anderen Menschen angewiesen sind und dass dafür Offenheit und die Bereitschaft, sich auf andere einzulassen, notwendig sind. Jeder kann nachvollziehen, dass solche Begegnung Hoffnung geben können, Gemeinschaft und Beziehungen entstehen lassen, die zu einem Neuanfang verhelfen, uns stärken und Freude erfahren lassen.

Während der Pausen und auch während des gemeinsamen Mittagessens hatten Kinder, Eltern und die Mitglieder des Vorbereitungsteams immer wieder die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, was rege genutzt wurde.

Nach dem Mittagessen gestalteten die Kinder in der Kirche den Emmausweg für den gemeinsamen Abschlussgottesdienst.

Die Erwachsenen betrachteten den Emmausweg unter einem weiteren Aspekt: als einen Entwicklungsweg im Glauben, der beschreibt, wie persönlicher Glaube, der wesentlich Begegnung und Beziehung zu Gott ist, wachsen kann. So sind der Glaube und das Gottesbild der Jünger nach dem Tod Jesu zunächst einmal erschüttert. Sie tauschen sich aber über ihre Erfahrungen aus und zeigen eine Sehnsucht, zu glauben. Jesus erklärt ihnen, als er zu ihnen kommt, die Schrift und die Jünger orientieren sich am Wort Gottes. Sie suchen die Gemeinschaft mit Jesus und erkennen darin Gott. Diese Erfahrung, diesen Glauben geben sie begeistert weiter. Diese Wegstationen der Jünger waren von den Erwachsenen gut nachvollziehbar und jeder war dazu eingeladen, sich bewusst zu machen, an welcher Station er sich schon befunden hat oder gerade befindet. Einig waren sich alle, dass für die Vorbereitung auf die Erstkommunion, die Weitergabe des Glaubens und der Begeisterung, die die Begegnung mit Gott auslöst, zentral sind.

Zum Abschluss des Familientages versammelten sich alle ganz nah um den Altar, dankten für die gemeinsamen Erlebnisse und die schöne Gemeinschaft, die während des Tages entstanden war, und feierten zusammen Gottesdienst. Während des Gottesdienstes wurden die Familienkerzen gesegnet, die die Familien anschließend geschenkt bekamen und sie auf ihrem Weg der Erstkommunionvorbereitung begleiten sollen. Am Ende des Gottesdienstes wurden auch die Familien gesegnet.

Danke allen Familien, die sich auf das neue Konzept der Erstkommunionvorbereitung eingelassen haben. Wir freuen uns sehr auf den weiteren gemeinsamen Glaubensweg zur Ersten Heiligen Kommunion und auf einen ähnlich tiefen und vertrauensvollen Austausch über unseren gemeinsamen Glauben.


2. Glaubenstreffen im Oktober

Beim Glaubenstreffen im Oktober beschäftigten sich die Eltern der Kommunionkinder mit dem Thema Schöpfung. Nach einer Zeit des Ankommens und des Gebetes wurde in der Betrachtung des Bildes „Schöpfung“ von Sieger Köder gleich zu Beginn deutlich, wie viel in diesem einen Wort „Schöpfung“ enthalten ist: Alles ist aus Gottes Hand erschaffen, er ist der Ursprung allen Lebens, er hält die Schöpfung in seinen guten und sicheren Händen, die Schöpfung ist vielfältig und schön, aber es gibt auch das Böse in der Welt, das durch Überheblichkeit, Lüge, Missgunst, Unachtsamkeit, etc. entsteht, Gott hat den Menschen als Mann und Frau, als Beziehungswesen geschaffen, das Bewahren der Schöpfung ist dem Menschen von Gott anvertraut. Dies sind nur einige der angesprochenen Aspekte. Mit ein paar ausgewählten Fragen beschäftigten sich die Eltern dann in einem Schreibgespräch näher, das anschließend ausgewertet wurde und aus dem sich eine Diskussion über die Theodizeefrage ergab. Eine Meditation zu dem anfangs betrachteten Bild fasste den Vormittag noch einmal inhaltlich zusammen. Mit einem Gebet, einem Lied und dem Segen endete dann der Vormittag.

Wir freuen uns sehr, dass sich eine weitere Familie entschlossen hat, unseren Weg der Kommunionvorbereitung mitzugehen und heißen sie herzlich willkommen.



3. Glaubenstreffen

„Die christliche Botschaft vom Tod möchte uns die Angst vor dem Sterben nehmen. Wenn wir sterben, werden wir tief in Gottes Liebe hinein fallen. […] Wir fallen in die liebenden Arme Gottes.“ (Anselm Grün)

„Tod und Ewiges Leben“ – das Thema, über das sich die Erwachsenen am dritten Glaubenstreffen unterhielten, war kein einfaches, aber eines, das uns alle immer wieder beschäftigt, das uns betroffen macht und Fragen aufwirft. Gerade im dunklen Monat November ist es an zahlreichen Stellen sehr präsent: Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag sind hier beispielhaft zu nennen.

Über die Frage: „Was denkst du über das Sterben, den Tod und das, was danach kommt?“ kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell in einen Austausch über ihre Erfahrungen und Ansichten. Einen zentralen Platz nahm die biblische Erzählung „Die Auferweckung des Lazarus“ (Joh 11,1-45) ein, die bibliologähnlich besprochen wurde. Vor allem mit der Frage Jesu an Marta: Glaubst du, dass, wer an mich glaubt, leben wird, auch wenn er stirbt, und dass jeder, der lebt und an mich glaubt, auf ewig nicht sterben wird? (vgl. Joh11, 25-26) setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auseinander und ließen sich dieselbe Frage stellen. Angeregt durch Bilder über Tod, Sterben und Auferstehung, entstand eine sehr intensive und offene Diskussion, die deutlich zeigte, dass alle die gleichen Ängste, Fragen und vor allem auch die gleiche Hoffnung teilen.

Am Ende des Abends zündete jeder eine Kerze für einen Verstorbenen aus der Familie oder dem Freundeskreis an. Dieser liturgische Teil wurde untermalt durch das Lied „Er ist das Licht auf meinem Weg“, das jene Hoffnung sehr nachdrücklich zum Ausdruck brachte. Der anschließend verlesene Text von Anselm Grün griff dies auf und machte die Besonderheit der christlichen Botschaft und den darin enthaltenen Trost und die darin enthaltene Zuversicht deutlich.

Im anschließenden Beisammensein konnte der Abend reflektiert werden. Während des Glaubenstreffens und auch im anschließenden Austausch wurde spürbar, dass unter den Eltern der Kommunionkinder und dem Vorbereitungsteam bereits in kurzer Zeit eine sehr vertrauensvolle Atmosphäre entstanden ist.


4. Glaubenstreffen

Der Advent ist die „Staade Zeit“, die stille Zeit, die Zeit der Besinnung und der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Um der Stille des Advents Raum zu geben, trafen sich die Eltern der Kommunionkinder für das vierte Glaubenstreffen in der Kirche Herz Mariä. Wunderschön mit vielen Kerzen gestaltet lud die Kirche alle dazu ein, zur Ruhe zu kommen und in der Stille der Besonderheit des Advents nachzuspüren. Im Mittelpunkt des Glaubenstreffens standen fünf adventliche Symbole – Tür, Schlüssel, Weg, Licht und Stern -, die helfen sollten, die Bedeutung des Advents erfahrbar zumachen und zum Geheimnis von Weihnachten zu führen. Das erste Symbol, die Tür, kommt in beiden Testamenten vor und zwar dort, wo Gott befreit und erlöst, wo er vergibt und Zukunft eröffnet. Der Advent ist die Zeit, den Schlüssel zu finden, um Weihnachten feiern zu können. Er ist vor allem auch die Zeit der Wegbereitung. Es geht darum, den eigenen Weg neu zu betrachten und wegzuräumen, was den Weg zu uns selbst und zu Gott behindert. Der Advent ist schließlich die Zeit des Lichtes, wobei es nicht um das viele elektrische Licht geht, sondern um das wirkliche Licht, das hell und warm macht. Der Stern zeigte einst den Weisen den Weg zur Krippe, zu Jesus Christus und ist so ein besonders eindrückliches Symbol, das die Menschen auf Jesus und Gott hinweist. Impulse zu den einzelnen Symbolen luden dazu ein, sich über sie, den eigenen Lebensweg und die eigene Vorbereitung auf Weihnachten Gedanken zu machen. Diese Gedanken hielten die Eltern auf einer für sie selbst bestimmten Adventskarte fest. Die besondere Atmosphäre der Kirche lud aber auch dazu ein, Ruhe und einen Gegenpol zum oft hektischen Alltag zu finden. Abgerundet wurde das Glaubenstreffen durch die Geschichte „Gott kommt zu Besuch“, die darauf hinweist, dass man vor allem auch im Alltag offen sein soll für Gott, der immer bei uns sein möchte und uns immer zur Hilfe kommt. Eine kleine Adventsfeier mit Plätzchen und Glühwein ließ dieses Glaubenstreffen im Advent ausklingen.