Firmung 2020

Die nächste Firmung in unseren Pfarreien wird im Dezember 2020 sein. Jugendliche aus den Bereichen Altenkessel (mit Rockershausen) und Klarenthal (mit Gersweiler und Ottenhausen) werden dazu eingeladen.

Die Anmeldung ist erst nach Ostern 2020 möglich.

Verantwortlich für die Firmvorbereitung ist Diakon Horst-Peter Rauguth mit einem Team aus Ehrenamtlichen.

Information und Anmeldung ab 20. April 2020 bei Diakon Rauguth, Tel. 06898-9508618 oder im Pfarrbrüro Altenkessel: 06898-950860.



Neues Konzept Erstkommunion ab 2020

In seiner Sitzung vom 28. März 2019 haben die Mitglieder des Pfarreienrates ein neues Konzept für die Erstkommunion ab 2020 verabschiedet und in Kraft gesetzt. Ich danke der Projektgruppe, die sich in mehreren Treffen eine Neukonzeptionierung erarbeitet hat. Uns ist sehr wohl bewusst, dass dieses neue Konzept viel Kritik hervorrufen wird. Wir halten es aber als Verantwortliche in der Pfarreiengemeinschaft für unerlässlich, Neues zu wagen, weil wir gerade beim Thema Erstkommunion in den vergangenen Jahren spüren, wie wenig es um die Inhalte unseres Glaubens und vor allem um das zentrale Geheimnis der Eucharistie geht, sondern vielfach nur um das Fest und die Feier. Über das neue Konzept würden wir gerne auch die Gläubigen unserer beiden Pfarrgemeinden informieren. Im Anschluss an die Hl. Messe am Samstag, den 25. Mai um 17 Uhr und am Sonntag, den 26. Mai um 18 Uhr werden wir die Beweggründe und Ideen darlegen.

Ein Informationsabend für Eltern des kommenden Jahrgangs ist für Dienstag, den 4. Juni um 19.30 Uhr im Pfarrheim Klarenthal geplant. Einladungen werden eigens verschickt. Wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass die Erstkommunionfeiern in 2020 nicht um Ostern stattfinden!                                                                                    Pastor Lars Meiser



Gemeinsam gegen Atomwaffen

 

Ich bin jetzt 65 Jahre und als Diakon im Ruhestand weiter in der Seelsorge in Altenkessel und Klarenthal tätig. Darüber hinaus widme ich mich seit fast 40 Jahren einer weiteren Lebensaufgabe, dem Einsatz für den Frieden in der Welt. Seit meiner Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer 1979, damals prophezeite man mir, das würde sich negativ auf meine Berufskarriere auswirken, bin ich Friedensaktivist und habe 1983 die Basisgruppe Saarbrücken der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi mitgegründet. Motiviert hat mich immer, aus einem christlichen Ethos Alternativen zur militärischen Gewalt aufzuzeigen und mich gegen die schrecklichsten Massenvernichtungswaffen, die Menschen je geschaffen haben, einzusetzen. Denn all unser Leben und Engagement hätte ein jähes Ende, wenn es zu einem atomaren Schlagabtausch käme. Und diese Bedrohung ist leider weiter real. Etwa 15000 Atomsprengköpfe existieren weltweit (93% in Händen von Russland und den USA). 150-mal kann man unsere Welt damit vollständig vernichten! Nun sollen diese Waffen immer weiterentwickelt werden und mit dem Einsatz von Milliarden an Geldmitteln und anderen Ressourcen, die für wichtige Menschheitsziele (Hunger beseitigen, Klimawandel aufhalten, Bildung und Lebensqualität für alle verbessern) fehlen werden, auch produziert und für einen Einsatz vorgehalten werden. In den achtziger Jahren hat die Friedensbewegung mit Hundertausenden auf den Straßen dazu beigetragen, dass erstmals Atomraketen abgerüstet und vernichtet wurden. Der 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossene INF (Intermediate Range Nuclear Forces) Vertrag verbot den Besitz von landgestützten Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern. Damit wurde das Risiko vermindert, dass eine Vielzahl neu stationierter Mittelstreckensysteme als „Erstschlagswaffen“ für einen sogenannten „Enthauptungsschlag“ eingesetzt werden konnten und damit ein atomarer Schlagabtausch herbeigeführt und wenn auch unter massiven eigenen Verlusten gewonnen werden könnte. Und verhindert, dass es weniger Zeit gibt technische Fehler zu erkennen und so der Druck ansteigt, im Falle eines vermeintlichen Angriffs einen Gegenschlag auszuführen. Jetzt wurde dieser Vertrag von beiden Seiten gekündigt und damit droht erneut eine Aufrüstung mit diesen Waffen und den damit verbundenen Risiken. Es wird Zeit den verantwortlichen Politikern weltweit klar zu machen, dass dies nicht im Sinne und zum Schutz der von ihnen vertretenen Menschen ist. Am 7. Juli 2017 hat die UN einen Atomwaffenverbotsvertrag beschlossen, der schon den Besitz jeglicher Atomwaffen ächtet. Am Jahrestag der Verabschiedung dieses Vertrages am 7. Juli 2019 laden Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensbewegung pax christi in Kooperation mit ICAN und IPPNW ein, nach Büchel (bei Cochem/Mosel) zu kommen. Dort lagern noch US-amerikanische Atombomben, die im Kriegsfall von deutschen Flugzeugen zu den Zielen geflogen werden. Dort bringen wir, gemeinsam mit Margot Käßmann, die wir zur Predigt im ökumenischen Gottesdienst gewinnen konnten, zum Ausdruck, dass Glauben, Gewissen und politische Vernunft uns bewegen, Massenvernichtungswaffen und auch die Drohung damit abzulehnen. Alle Menschen, die für den Abzug und das von der UNO am 7.7.2017 beschlossene Verbot der Atomwaffen sind, sind eingeladen, vor dem Fliegerhorst öffentlich und gewaltfrei dafür einzutreten. Wir rechnen zwar noch nicht mit Hunderttausenden, aber 1000 sollten es werden und damit die bisher größte Demonstration seit Langem vor Ort! Weiteres unter KirchenGegenAtomwaffen.de

Horst-Peter Rauguth, Diakon in der Pfarreiengemeinschaft Altenkessel-Klarenthal, Geistlicher Beirat pax christi Deutschland und Kampagnenrat „Büchel ist überall – atomwaffenfrei jetzt!“

  


 

 

 

Deutsches Rotes Kreuz – Blutspendetermine

Der nächsten Termine zur Blutspende sind am:


27.05.2019 im Rathaus Altenkessel, 16.00-19.30 Uhr

11.07.2019 im Volkshaus Gersweiler, 16.30-20.00 Uhr

29.07.2019 im Rathaus Altenkessel, 16.00-19.30 Uhr

 

Bitte vormerken - DANKE!

 

 

 

Außerordentlicher Monat der Mission 2019

Papst Franziskus hat für den Oktober 2019 einen „außerordentlichen Monat der Mission“ ausgerufen. Die Weitergabe der Frohen Botschaft sei erste Aufgabe der Kirche und zugleich ihre größte Herausforderung, so der Papst zum Grund für diesen Schritt. Auch wir hier vor Ort merken, wie wichtig es in der heutigen Zeit geworden ist, den Menschen wieder die gute Nachricht von Gott und seinem Sohn Jesus Christus nahe zu bringen und sie für den Glauben zu interessieren und zu begeistern. Wir als Glaubende in der Pfarreiengemeinschaft sind eingeladen, uns dieser Herausforderung zu stellen. Wir treffen uns deshalb am 05.06.2019 um 20.00 Uhr im Pfarrhaus Altenkessel um dazu Ideen, Angebote und Aktionen zu entwickeln. Wer Lust hat, dabei mitzumachen, ist ganz herzlich eingeladen.                                                Gem.-Ref. Marita Rings-Kleer

  

 

Oasentage im Kloster 2019

Auch 2019 sind Frauen aus der Pfarreiengemeinschaft und darüber hinaus eingeladen, „Oasentage im Kloster“ zu verbringen.

Wir fahren dazu von Donnerstag, dem 26. September, ab 10.00 Uhr bis Freitag, 27. September bis 16.00 Uhr ins Kloster der „Schwestern von der göttlichen Vorsehung“ nach St. Jean de Bassel/Frankreich, ein Kloster mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

Kosten: 80,00 Euro, Zuschuss ist möglich.

Anreise mit Privat-PKW’s.  Weitere Infos und Anmeldung bei: Gemeindereferentin Marita Rings-Kleer, Tel. 06898-935054 oder Pfarrbüro Klarenthal, 06898-32477.                           Gem.-Ref. Marita Rings-Kleer